Trainer_innen

Good Sidekick

Imke

Seit 2011 trainiere ich Muay Thai. Angefangen habe ich damit bei Lowkick Berlin, bei Gisa Schraml und Ruth Waldeyer. Die Trainingsräume sind schnell zu meinem Wohnzimmer geworden. Daran hat sich seitdem nichts geändert. Die Art der Bewegung und das Gefühl, dass du ständig Neues dazu lernst, ist es, was mich am Thaiboxen begeistert und mir ne Menge Energie gibt – dieses Gefühl möchte ich gerne weitergeben!

Ende 2013 habe ich als Trainerin bei lowkick angefangen, aber auch in anderen Kontexten Trainings angeboten. Seit 2014 organisiere ich mit anderen zusammen das jährlich stattfindende feministische Thaiboxcamp für FrauenLesbenTransInter* auf Burg Lutter.  Im August 2016 haben caro. und ich zusammen Sidekick Leipzig gegründet. 2016 habe ich im Pettonpung Gym / Thailand und 2019 im Sit Je Mam Gym / Thailand trainiert.

Mir ist es wichtig, im Kampfsport feministische Räume zu schaffen, in denen in einer solidarischen Atmosphäre gemeinsam trainiert und gelernt werden kann.

Lizenzen: C-Lizenz „Fitness und Gesundheit“ und „Seniorensport“; B-Lizenz „Präventive Wirbelsäulengymnastik“, Zertifikat „Haltung und Bewegung durch Ganzkörpertraining“

 

Caro. / Ro.

Sport mache ich schon immer gerne und habe schon alles Mögliche ausprobiert.

2010-2014 habe ich regelmäßig Muay Thai bei Lowkick ev. in Berlin trainiert und bei Rapace Berlin und im Santai Gym / Thailand Erfahrungen gesammelt. 2011 habe ich das Feministische Thai-Kickboxcamp für FrauenLesbenTransInter* mitgegründet und bis 2016 mitorganisiert. Trainings habe ich 2012 – 2017 bei Lowkick gegeben (Muay Thai Technik, Kondi und Mädchentraining). 2019 habe ich für einen Monat im Sit Je Mam Gym, im Santai Gym und im Manop Gym in Thailand trainiert.

In den ersten Jahren hab ich ziemlich viel Muay Thai trainiert, seit 2014 gebe ich mehr Trainings als selbst zu trainieren. Beides mache ich leidenschaftlich gern.

Im Training gibt es keinen Leistungsdruck, ich fordere euch trotzdem gerne heraus. Hauptsache, das Training macht Spaß!

Lizenzen: C-Lizenz „Kinder und Jugendliche“, C-Lizenz „Fitness und Gesundheit“, B-Lizenz „Präventive Wirbelsäulengymnastik“, Zertifikat „Haltung und Bewegung durch Ganzkörpertraining“, Zertifikat „Pilates“, Zertifkat BLACKROLL® Trainer_in.

Ich bin agender und habe kein Pronomen („sie“ oder „er“). Verwendet statt einem Pronomen bitte meine beiden Namen Ro. und Caro. abwechselnd oder auch nur einen von beiden.

 

Pauline

Sport war für mich lange Zeit nicht mehr als eine schulische Pflichtveranstaltung, geprägt von Leistungsdruck, Rumgepose, Rollenbildern und nervigem Vergleichen in der Umkleide.

Das veränderte sich grundlegend, als ich 2010 Lowkick Berlin entdeckt habe und damit die Möglichkeit in respektvoller und achtsamer Atmosphäre in einem feministischen Kontext zu trainieren. Thaiboxen ist seit dem fester Bestandteil meines Lebens, bringt mich immer wieder an/über meine Grenzen und in sonst so rare Konzentration. Seit 2013 trainiere ich ergänzend Boxen. Erste Erfahrungen als Trainerin habe ich 2013/14 als Mädchentrainerin im Mädchenzentrum „Wilde Hütte“ und für die Alfred-Nobel-Schule gemacht.

Seit 2014 trainiere ich in Leipzig.
Ich freue mich Teil eines Vereins zu sein, der den Anspruch hat frei von Körperidealen und Konkurrenzgedanken Selbstbewusstsein zu schaffen und zu empowern.

 

Feli

2012 habe ich beim Seitenwechsel e.V. Berlin das Kickboxen kennen und lieben gelernt. Nach Umzug und aufgrund mangelnder Alternativen eher aufreibenden Ausflügen in männerdominierte Vereine hatte ich fast aufgegeben Kampfsport zu trainieren- und habe mich sehr gefreut als mit Sidekick ein feministischer Verein in Leipzig aufgemacht und mich vom Kickboxen zum Thaiboxen gebracht hat!

Meine anderen beiden großen sportlichen Lieben sind der zeitgenössische Tanz/Modern Dance (seit 2002) und das Wellenreiten.

Wichtig ist mir, dass jede_r durch die Trainings an Selbst-Bewusstsein und Bewusstsein für andere sowie an innerer (und äußerer 🙂 ) Stärke gewinnt und sich dadurch auch im Alltag besser behaupten kann. Ich freue mich, dass es diesen Verein gibt, in welchem Menschen unabhängig von gesellschaftlich geprägten Rollenbildern und Genderklischees in geschützter Atmosphäre zusammen trainieren können. Bäm!

Lizenzen: C-Lizenz Fitness und Gesundheit, Kursleiterin Progressive Muskelrelaxation, Trainerin für Körpersprache und Bewegungsrhetorik

 

Lotte

Am Anfang war ich am Thaiboxen garnicht so wirklich interessiert: ich war auf der Suche nach Alternativen zum Joggen auf Berlins asphaltierten Straßen und Flugbahnen, sodass ich bei Low Kick in Berlin zunächst das Konditionstraining besuchte. Mit der Zeit und durch die Motivation von Imke hat‘s mich aber doch gepackt. Seit ca. 2014 trainiere ich nun Muay Thai und bin seit 2016 Vertretetungsweise als Trainerin bei sidekick aktiv.

Mir ist eine willkommene und persönliche Atmosphäre wichtig, sodass alle Dasein können, wie sie es gerade brauchen.

Marie

Bewegung und Auspowern fand ich schon immer gut. Ehrgeizig war ich nie wenn es um Sport ging.

Als ich bei Lowkick in Berlin ganz unverhofft das Konditraining entdeckte, war ich Feuer und Flame. 90 Minuten, die so gute Laune machen und in denen mensch nicht konzentriert an Techniken feilen muss, sondern einfach abschalten kann. Einige Jahre powerte ich mich wöchentlich dort aus ohne an dem Kampfsport an sich interessiert zu sein. Mittlerweile trianiere ich selbst bei Sidekick e.V. in Leipzig und vertrete dort Imke und Caro. in den Konditrainings.

Dort wünsche ich mir in solidarischer, ausgelassener Atmosphäre den Spaß an der Bewegung mit allen Trainerenden teilen zu können.

Ricarda

Schon als Kind wurde ich regelmäßig an den Boxsack geschickt, um mich auszupowern – später hatte ich mich dann so an Kampfsport als Ausgleich gewöhnt, dass die meisten anderen Sportarten für mich unbefriedigend waren. Ich machte Jahre lang Ju-Jutsu und trainierte darin eine eigene Kindergruppe und gab (und gebe auch immer noch) Selbstverteidigungskurse, vor allem für Jugendliche.

Erst in Leipzig kam ich dann zum Muay Thai und verbrachte einige Jahre im 8 Weapons – tatsächlich aber ohne jemals große Ambitionen für den Sport an sich zu entwickeln. Als ich dann letztes Jahr zu Sidekick wechselte, änderte sich das grundlegend. Auch wenn für mich nach wie vor die körperliche Auslastung an erster Stelle steht, sehe ich den Sport mittlerweile auch als positive Herausforderung und den Verein als einen Ort eines solidarischen Miteinanders.

Seit August 2018 vertrete ich manchmal die Konditrainings.

Elisa

Ich bin die einzige weibliche Full-Instructor für Combat Systema in Europa.
Ich habe einen 2. Dan im traditionellen Shotokan Karate (ITKF).
1997 kam ich zum ersten Mal mit Kampfkunst in Berührung. Ich begann Karate zu trainieren.

Parallel zu meiner traditionellen Karateausbildung in der Schule von Sensei Ibrahim El Marhomy (Paris, Frankreich), trainierte ich auch Bagua Zhang in der Schule von Zhang DuGan (Catania, Italien), Qigong und Shoden Katori Shinto Ryu in der Schule von Jean-Paul Blond (Paris).

Combat Systema war für mich Liebe auf den ersten Blick. Nachdem ich viele Jahre mit dem Studium unterschiedlicher Kampfkünste und ihrer Techniken und Formen verbracht habe, erschien mir Combat Systema wie ein frischer Wind, die totale Bewegungsfreiheit. Ich fühlte wie es meinem ganzen Körper erlaubte zu experimentieren. Ich fühlte mich wie eine Musikerin, die jahrelang nach Noten gespielt hat und nun endlich zum Improvisieren wechselte. Die Bewegung beginnt in dir selbst, zuerst dich selbst und dann deine Partnerin fühlend, und schafft neues, immer einzigartiges Fließen.
Seitdem trainiere ich intensiv Combat Systema. Ich verbringe regelmäßig Zeit in Montreal im Combat Systema Head Quarter unter der Leitung von Kevin Secours.

Seit 2016 trainiere ich auch Brazilian Jiu-Jitsu.

Svenja

Ich bin 2003 durch Zufall zum Yoga gekommen. Seitdem begleitet es mich, fast täglich. Damals war ich von ziemlichen Rückenschmerzen geplagt – und Yoga half irgendwie. Diese Praxis aus bewussten Atemübungen und Körperübungen, die gleichzeitig kräftigen und dehnen, brachte aber noch viel mehr: einen klareren und ruhigeren Geist, einen besseren Umgang mit Stress und einen positiven Bezug zum eigenen Körper. Das war für mich eine sehr selbstermächtigende Erfahrung.

2009-2010 machte ich meine erste Ausbildung zur Yogalehrerin bei Alex Kröker. Bei Regina Poulheim lernte ich Yoga mit den Ideen der Alexandertechnik zu verknüpfen. 2013 – 2017 folgten weitere Ausbildungen bei Element Yoga Berlin, für eine präzise Ausrichtung in den Asanas (Köperhaltungen). 2016 übte ich 6 Wochen lang intensiv Ashtanga Yoga in Indien. 2017 folgte eine Ausbildung im Yin Yoga.

Von 2012 bis 2018 habe ich in selbstorganisierten FLTI*-Gruppen Kung Fu und Wendo als feministische Selbstverteidigung trainiert.

Yoga und Kampfsport gehen für mich sehr gut zusammen, weil ich mich im Yoga viel damit auseinandersetze, wie ich durch innere Körperaktivitäten stabil und gleichzeitig flexibel sein kann. Das ist sehr nützlich für Kampfkünste und Selbstverteidigung.

Bei all dem ist es jedoch vor allem ein solidarischer Zusammenhalt und ein achtsamer und wohlwollender Umgang mit sich selbst und mit anderen, was mir Spaß macht und Kraft gibt.

Zertifikate: Yogalehrerin (500h / E-RYT) nach den Richtlinien der European Yoga Alliance, Ashtanga Yoga (300h), Yin Yoga (100h)