[Workshop: Feministisch (wett)kämpfen?]

Sonntag 09.12.18, 14 -18Uhr
Mit Cora aus Berlin.
 
Auf Bäume klettern ist politisch – so hieß es in der feministischen Sport- und Bewegungskultur der 1980er. Was hat es damit auf sich? Was hieß und heißt es, feministisch Sport zu treiben? Wer darf dabei (nicht) mitmachen? (Wie) kann Sport organisiert werden, ohne in sportlich/unsportlich, gut/schlecht, richtig/falsch zu sortieren? Und ist es eigentlich politisch korrekt, fit und schlank sein zu wollen?
 
In diesem Workshop wird es erst einen Input zur Geschichte der feministischen Sport- und Bewegungskultur geben um davon ausgehend sich gemeinsam auszutauschen darüber, was seitdem anders ist und was nicht, welche Fragen sich heute immernoch, nicht mehr oder anders stellen, warum wir queere und feministische Sporträume wichtig finden und nutzen und was das jeweils bedeutet für uns. Es soll deutlich werden, wie widersprüchlich und komplex die Gestaltung eines queer_feministischen Sportraums ist, z.B. in der Auslotung von Schutzraumcharakter und Offenheitsanspruch oder der Frage, wie Empowerment und die Reproduktion von Normen zusammenhängen. Ein Fokus soll auf dem Themenkomplex ‚Umgang mit Leistungs- und Körpernormen‘ liegen.
 
Kosten: 10Euro für Sidekicks, 20Euro für Externe
 
Wenn du mitmachen willst, schicke eine Email an: info    @    sidekick-leipzig.org

[next dates / nächste termine]

Mittwoch, 31.10. pratzentraining trotz feiertag
Freitag, 2.11. probetraining anfänger*innen technik
Dienstag, 6.11. probetraining anfänger*innen technik
 
Sonntag, 9.12. Workshop „Feministisch (wett)kämpfen?“
Input zur Geschichte der feministischen Sport- und Bewegungskultur. Austausch und Diskussion zu den Themen: queere und feministische Sporträume, Empowerment, Reproduktion von Normen, Umgang mit Leistungs- und Körpernormen

[Talking Feminism // sidekick goes radio]

Tatjana hat Caro. und Imke, die Gründer_innen des Vereins Sidekick Leipzig e.V. – Feministisches Thai-/Kickboxen und Selbstbehauptung im Studio zu Gast. Gemeinsam sprechen sie über Thaiboxen, die Bedeutung von einem feminstischen Verein für Frauen, Lesben, Trans und Inter und über Wettkämpfe. Caro. und Imke berichten von ihrem eigenen Weg zum Kampfsport und von der Enstehung des Vereins für FLTI in Leipzig. Die beiden bringen auch gute Musik und Lese- und Filmtipps mit ins Studio.

https://www.mixcloud.com/rebootfm/talking-feminisms-24-sidekick-leipzig-2018-08-11/

Plus: Wer mehr zu geschichte und hintergrund von muay thai wissen will, kann das jetzt auf unserer homepage nachlesen!
https://sidekick-leipzig.org/muay-thai-story/

[Kinderbetreuung]

Ab sofort gibt es im Techniktraining Freitag, 16Uhr Kinderbetreuung (mit Voranmeldung)! Sagt uns bis jeweils davor bis Dienstag, 14Uhr Bescheid, wie viele Kinder ihr mitbringt und in welchem Alter sie sind.

 

During the training on fridays, 4pm, there will be a babysitter if you let us know in advance that you will bring along a kid or kids. Just write us an email until tuesday, 2pm and tell us how many kids you will bring and how old they are.

[wer wir sind und was wir wollen]

Der Kampfsportbereich ist eine durch und durch männerdominierte Domaine. Es gibt selten Trainerinnen und in „gemischten“ Vereinen trainieren auch meist Männer. Frauen sind nach wie vor eine Randerscheinung und Menschen mit Trans*-Erfahrung meist komplett unsichtbar.

Wir möchten dem eine entspannte Trainings-Atmosphäre entgegensetzen, in der sich keine_r beweisen muss. Alle, die sich als Frauen, Lesben, Mädchen, Inter- oder Trans*-Personen begreifen, sind willkommen. Wir setzten es uns als Ziel, alle möglichst weitgehend in ihren eigenen Zielen zu unterstützen, die jeweiligen Voraussetzungen werden dabei berücksichtigt. Den Teilnehmer_innen werden Techniken im Thaiboxen beigebracht, schneller zu reagieren und die Koordination zu verbessen. Du mußt nicht sportlich sein, um bei uns mitzumachen!

Der Spaß am Sport, die Lust auf Gemeinschaft und Bewegung und eine gute Portion Humor stehen bei uns im Vordergrund. Weil wir glauben, dass der Sport neben Spaß und Energie auch zur Selbstbehauptung beitragen kann, möchten wir einen Raum bieten, in dem Selbstermächtigung und Empowerment ihren Platz finden.

Alle unsere Trainings richten sich an Frauen, das heißt sowohl an Trans*-Frauen als auch an Cis-Frauen. („Cis“ „diesseits“ bezeichnet, dass eine Person in Übereinstimmung mit ihrem zugewiesenen Geschlecht lebt.) Alle unsere Trainings richten sich an alle Trans*personen und an Personen, die sich keinem Geschlecht zuordnen. Ebenfalls richten sie sich an intersexuellen Menschen.
Cis-Männer sind generell von allen Trainings ausgeschlossen.

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